Die Bergquelle mit dem davor liegenden kleinen Teich ist die am höchsten gelegene Gartenszene am westlichen Hang des Tals. Ihre Inschrift ist Herders „Zerstreuten Blättern“ entnommen. Sie sollte die Aufforderung der Nymphe des Quells an den Besucher versinnbildlichen:

„Schöpfe schweigend! – Warum? – Nun so schöpfe nicht!

Warum nicht? – Nur dem stillen Genuß ström’ ich erquickender Trank.“

Aus der Quelle wurde früher Osterwasser geschöpft. Die Ergiebigkeit der Quelle hat mit den Jahren offenbar erheblich abgenommen. Das Wasser stürzte wohl ursprünglich als rauschender Bach, vorbei am Denkmal für den Vater der Gräfin, die Schlucht in Richtung Röder hinunter.

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